Den Körper mit Natur pflegen

Wenige Millimeter große Plastik-Kügelchen befinden sich in etlichen Produkten in den Badezimmern. Greenpeace veröffentlichte kürzlich einen Einkaufsratgeber, der in Österreich 553 Kosmetik-Produkte ausweist, die Mikroplastik enthalten. Gefordert wird nun ein EU-weites Verbot. Denn dieses Mikroplastik in Peeling, Zahncreme, Duschgel und Co. gelangt über die Haushalts-abwässer in die Umwelt.

Plastik mit Natur ersetzen

Mikroplastik und andere Kunststoffe können in Kosmetika durch in der Natur vorkommende Stoffe leicht ersetzt werden, wie zum Beispiel Nussschalen, Marillenkerne, Mandelkleie, Pflanzenpulver, Salzkristalle, Tonerde, Kreide oder Kalk. Kosmetikprodukte können auch selbst zubereitet werden, oftmals werden Kräuter dafür verwendet. Aber auch Honig gehört in der Schönheitspflege zu den Klassikern. Das Bienenprodukt bindet Feuchtigkeit und seine Inhaltsstoffe ernähren die Haut. Das macht sie samtweich und frisch, nebenbei wirkt Honig auch antibakteriell.

Verwendet werden kann Honig für Haarshampoo, -spülungen oder auch als Peeling. Ein Tipp gegen trockene und rissige Haut an den Fersen, die vor allem in den Sommermonaten mit offenen Schuhen als lästig empfunden wird: Hautstellen vor dem Schlafengehen mit warmem Salzwasser einweichen, trocken wischen und dick mit natürlichem Honig bestreichen. Socken darüber ziehen und am nächsten Tag abwaschen und mit einer Honigcreme einreiben.

Konsumentenzeitung Lust aufs Land, 24.06.2014

Bildquellen

  • Pflegeprodukte: Fotolia – Africa Studio

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