Essbares Gänseblümchen

Das Gänseblümchen sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch wohlschmeckend und hat eine heilende Wirkung.

Gesundheitstipp

  • Das Gänseblümchen ist eine Heilpflanze der Volksmedizin. Es beinhaltet unter anderem die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium sowie Vitamin C.
  • Die Blüten enthalten sekundäre Pflanzenstoffe (Saponine, Bitter- und Gerbstoffe). Diese wirken blutreinigend und werden bei Hautkrankheiten und Leberleiden eingesetzt. Zudem wirken die Inhaltsstoffe auch entwässernd.
  • Gänseblümchen enthalten zudem Inulin. Dieser Ballaststoff gelangt unverdaut in den Dickdarm und wirkt verdauungsfördernd.

Gartentipp

  • Gänseblümchen gehören zu den mehrjährigen Pflanzen, vermehren sich entweder selbst oder durch Bestäubung und können bis zu 15 Zentimeter hoch wachsen.
  • Der Samen von herkömmlichen Gänseblümchen kann vor der Aussaat jeder Wiesengrasmischung beigemengt werden. Die anspruchslose Pflanze benötigt nur wenig Wasser.
  • Die ersten Gänseblümchen können bereits Ende März aus der Erde sprießen. Die Hauptblütenphase ist von Mai bis Oktober.

Küchentipp

  • Vom Gänseblümchen sind sowohl Blätter als auch Knospen und Blüten genießbar.
  • Die frischen Blüten eignen sich sehr gut als Brotbelag oder als Dekoration von Salaten, Suppen oder Kräuterbutter. Auch Süßspeisen können mit Gänseblümchen besonders schmackhaft garniert werden. Die jungen Blätter schmecken leicht nussig wie Feldsalat.
  • Gänseblümchen können auch als Dekoration in Getränken wie Limonaden oder Smoothies verwendet werden. Getrocknet wird das Gänseblümchen auch als Zutat zu Teemischungen verwendet.
  • Zur Konservierung können die frischen Blütenknospen in Essig und einer Prise Salz aufgekocht und warm in Gläser abgefüllt werden. Nach ein bis zwei Wochen sind diese verzehrfertig, lassen sich wie Kapern verwenden und passen gut zu Grillgerichten oder Eierspeis.
  • Es sollten vorrangig junge Blätter verwendet werden, da ältere einen herben Beigeschmack entwickeln können.

Bildquellen

  • Gänseblümchen: Agrarfoto.com

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