Scharfer Kren

Kren verfeinert nicht nur Speisen, er besitzt auch eine Heilwirkung. Zudem ist der Anbau recht einfach.

Gesundheitstipp

  • Kren, auch Meerrettich genannt, hat eine hohe Konzentration an ätherischen Senfölen. Diese wirken antibakteriell, reinigend und durchblutungsfördernd.
  • Kren enthält viele wertvolle Mineralstoffe (Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphor und Eisen) und doppelt so viel Vitamin C wie eine Zitrone. Er ist ein „natürliches Antibiotikum“ und wird auch vorbeugend gegen Erkältungen eingesetzt.
  • Kren fördert die Nierentätigkeit, hilft bei Blasenleiden, Nierenbeckenleiden, ableitenden Harnwegsentzündungen und regt die Verdauung an.

Gartentipp

  • Der Anbau kann im März/April
    oder auch im Oktober/November erfolgen.
  • Wurzeln mit einem Tuch abreiben und schräg in die Erde stecken. Der Wurzelkopf sollte fünf, das Ende der Wurzel 15 Zentimeter unter der Erde vergraben werden.
  • Wenn die Triebe zehn Zentimeter lang sind, sollte der Kopf freigelegt und die Seitentriebe ausgebrochen werden. Nur der stärkste Trieb bleibt stehen. Danach soll der Kopf wieder mit Erde bedeckt werden.

Küchentipp

  • Kren wird in der Küche gerieben als scharfes Gewürz für gekochtes Fleisch, Saucen und als Beilage zu gekochten Würsteln gereicht.
  • Zur Zubereitung muss die Krenwurzel gereinigt, geschält und gerieben werden.
  • Krenstange schälen und zirka 30 Minuten in Wasser einlegen. Dadurch bekommt er seine nötige Festigkeit zum Raspeln.
  • Kren sollte immer nur frisch gerissen verwendet werden, da er sonst braun wird und schnell an Aroma verliert. Außerdem wird Kren bitter, sobald er aufgekocht wird. Kren daher stets erst zum Schluss beimengen.
  • Legt man Kren ungewaschen bei Kellertemperatur in Sand, hält er bis zur nächsten Ernte, ohne an Inhaltsstoffen  zu verlieren. Alternativ kann man Krenstangen auch in ein mit Essig befeuchtetes Leintuch wickeln und im Kühlschrank aufbewahren – so bleibt Kren wochenlang frisch. Nicht in Folie wickeln, Kren erstickt darin und wird schleimig.

Bildquellen

  • Frankfurter mit Kren: Agrarfoto.com

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