Schule, die Spaß macht und viel lehrt

Kinder – Mit Schule am Bauernhof ein paar Stunden in die Alltagswelt der Landwirtschaft eintauchen.

Brot backen, füttern und melken von Kühen, Gemüse aussäen und ernten oder die Imkerei hautnah erleben – das selber Tun und das Geschaffene anschließend zu kosten begeistert Kinder von klein auf. Diese Möglichkeit bietet „Schule am Bauernhof“. In Oberösterreich sind 125 Bauernhöfe für den Unterricht gerüstet. Pädagogisch geschulte Bäuerinnen und Bauern ermöglichen den Schülern in leicht nachvollziehbaren Schritten die Herstellung von Lebensmitteln. Und sie vermitteln, welche alltäglichen Arbeiten auf einem Bauernhof anfallen. Ziel dieses pädagogischen Ansatzes ist, die Kreisläufe der Natur zu vermitteln und die Landwirtschaft näher zu bringen. Zudem fördert das Miterleben der Vorgänge in der Landwirtschaft bei den Kindern die Entwicklung zum künftigen regional bewussten Konsumenten – und natürlich tragen die Kinder die positiven Erlebnisse mit nach Hause.

Buntes Programm

Vergangenes Schuljahr waren allein in Oberösterreich 1700 Gruppen mit insgesamt 27.000 Schülern auf den „Schule am Bauernhof“-Betrieben vor Ort. Je nach Betriebsschwerpunkt ist auch das Drei-Stunden-Programm ausgerichtet. Es gibt aber auch vier Betriebe, die ein mehrtägiges Programm anbieten. Gerade jetzt im Frühling stehen Themen wie Brioche backen, Eierspeise machen, der Umgang mit Lämmern oder kochen mit Wildkräutern auf dem Programm.

Betriebe in Oberösterreich

Das Schulgebäude ist die freie Natur, das Klassenzimmer der Acker, die Wiese, der Wald und das Stallgebäude. In Oberösterreich bieten 125 landwirtschaftliche Betriebe Schule am Bauernhof mit den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten an. 

Mehr Informationen unter: www.schuleambauernhof.at

Konsumentenzeitung Lust aufs Land, 17.03.2015

Bildquellen

  • Hühner: SAB Tirol

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