Von der Milch zum Topfen

Topfen bietet in der Ernährung vielfältige Möglichkeiten. Wir zeigen, wie aus Kuhmilch leckerer Topfen gemacht wird.

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1. Die frische Kuhmilch wird zunächst pasteurisiert. Dabei wird sie auf 63° C erhitzt und 1/2 Stunde auf dieser Temperatur gehalten.Anschließend wird sie wieder auf 30 °C abgekühlt.

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2. Mit einer Säuerungskultur wird die Milch angesäuert und drei Stunden „bebrütet“.

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3. Das ebenso hinzugefügte Lab beschleunigt das „Dicklegen“ der Milch.

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4. Nun wird die mit Säuerungskultur und Lab versetzte Milch bei 30 ° C im Edelstahlkessel für 1,5 Tage „bebrütet“. Dabei wird die Milch sauer und es erfolgt die sogenannte „Eiweißfällung“, d.h. das Eiweiß gerinnt.

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5. Mit der Käseharfe wird die sogenannte Galerte, also die eingedickte Milch, geschnitten.

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6. Der „Bruch“, also die geschnittenen, festen Bestandteile haben sich von der Molke getrennt.

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7. Nach etwa fünf Minuten Wartezeit wird der Bruch in ein engmaschiges Tuch gegeben. Die Molke rinnt ab, der Topfen bleibt übrig. Die abgesetzte Molke ergibt gekühlt ein erfrischendes Getränk.

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8. Der Topfen hat nun eine cremige Konsistenz. Gekühlt ist er etwa 14 Tage haltbar.

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9. Der fertige Topfen wird roh, also ohne weitere Zutaten, in Bechern verpackt.

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10. Roh genossen, pikant oder süß weiterverarbeitet: Topfen bietet für jeden Gaumen ein ganzes Spektrum an raffinierten Genussmöglichkeiten und überzeugt gerade im Sommer mit seiner verträglichen Leichtigkeit.

Lesen Sie auch den Beitrag „Kein Grund sauer zu werden“.

Bildquellen

  • Topfen: Fotolia – Andrey Cherkasov

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