Tante Kamilla

Kräuter und Hausmittel sind seit vielen Jahren das Metier von „Tante Kamilla“. Nun gibt sie Leserinnen und Lesern der Zeitung „Lust aufs Land“ ihr Wissen weiter.

Es gibt viele alltägliche Beschwerden, gegen die ein Kraut gewachsen ist: Die Natur kennt Antworten auf kleine Wehwechen, doch nicht jeder Mensch weiß diese für sich zu nutzen. Denn vom alten Wissen rund um Kräuter und Hausmittel hat sich im Laufe der Generationen vieles verflüchtigt. Moderne Kosmetik aus Drogeriemärkten und medizinische Produkte aus der Apotheke haben die Notwendigkeit, sich selbst zu helfen, in den Hintergrund gedrängt.    

Wohlfühlen mit Kraft der Natur

Klar ist: Wer krank ist, muss zum Arzt, und wer stets wiederkehrende Beschwerden hat, braucht eine medizinische Diagnose. Doch zwischen Wohlfühlen und krank sein ist die Bandbreite groß genug, um  Hausmittel auszuprobieren und sein Wohlbefinden mit der Kraft der Natur zu steigern. Wer dem Trend zum Selbermachen folgen und in punkto Wohlbefinden auf natürliche Alternativen setzen will, der tut nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Geldtasche etwas Gutes.  

Zum Wie und Warum erhalten Leserinnen und Leser der Zeitung „Lust aufs Land“ ab sofort regelmäßige Anleitungen und Informationen. Die Kräuterpäda­gogin „Tante Kamilla“ weiß, welche Kräuter was bewirken, und erklärt, wie man sie für sich nutzen kann. Sie legt Wert auf einfache Methoden und Rezepte und auch darauf, dass man die Zutaten dafür leicht parat hat und die benötigten Kräuter einfach zu finden sind. In kurzen Videos zeigt sie vor, wie man Salben, Öle und Tinkturen selber macht und anwendet. Ebenso beschreibt sie, welche Mittel aus Küche und Hausgarten bei welchen Beschwerden Linderung verschaffen können. „Kräuter gehören für mich zum Alltag. Es gibt sie bei uns auch in Hülle und Fülle. Das ist gut, denn Regionalität ist für mich sehr wichtig“, sagt Tante Kamilla. Ein paar Tipps zum Kräutersammeln hat sie gleich parat:

  • Drei Tage vor dem Sammeln sollte kein Regen gefallen sein, sonst ist der Wassergehalt zu hoch.
  • Die beste Zeit ist am Vormittag, nachdem der Tau getrocknet ist.
  • Nicht alles pflücken. „Ein Drittel für mich, ein Drittel für die anderen und ein Drittel für die Pflanze zum weiterwachsen“, nennt sie als Regel.
  • Kräuter nicht in der Sonne trocknen, sonst verschwinden die ätherischen Öle.

Hinweis: Die Empfehlungen sind kein Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch einen (Fach)arzt.

Tante Kamillas beliebte Hausmittelrezepte