Pack die Badehose ein – es ist Sommer

Es sind nur noch wenige Tag bis zum offiziellen Sommerbeginn. Bereits in den ersten beiden Juniwochen gab es mit mehreren Tropentagen über 30 Grad Celsius die ersten Vorboten darauf. Brütende Hitze und strahlender Sonnenschein bedeuten Schweißperlen auf der Haut.

Rein ins kühle Nass

So sehr sich jeder nach sommerlichen Temperaturen sehnt, so sehr wünscht sich auch jeder eine kühle Erfrischung an heißen Sommertagen. Abkühlung finden die Oberösterreicher nicht nur in Swimmingpools und Freibädern, sondern auch in den heimischen Badeseen und Flussbädern. Das Salzkammergut hat mit Attersee, Wolfgangsee, Mondsee und Traunsee gleich eine Ansammlung an großen Seen zu bieten. Auf engstem Raum versammeln sich der größte Binnensee Österreichs – der Attersee – und der tiefste See Österreichs – der Traunsee. Der Mond­see zählt zu den beliebtesten weil wärmsten Badeseen im Salzkammergut.

Seen und Flüsse im Test

Neben den vier großen Seen im Salzkammergut hat das Bundesland Oberösterreich noch eine Vielzahl an kleineren Seen und auch Flüssen zu bieten, die beim Sprung ins kalte Nass die Hitze des Sommers erträglicher machen. Für mehr Frische im Sommer hat Lust aufs Land eine Übersicht über die beliebtesten oberösterreichischen Badegewässer zusammengestellt. Sie bieten wahlweise Abkühlung oder eine Spielwiese für alle denkmöglichen Wassersportarten.

Badeplätze, Liegeflächen, Freizeitangebote und Sportmöglichkeiten wie Beachvolleyballplätze, Wasserskilifte und so weiter sind bei diesem großen Seentest ebenso erfasst wie die Wasserqualität. Rechtzeitig zu Beginn der Badesaison wurde die Kontrolle der Badestellen im Hinblick auf die Badeeignung (bakteriologische Belastung) durch Experten des Landes OÖ durchgeführt. Das Ergebnis ist beachtlich: Alle Stellen sind zum Baden geeignet. Auch wenn die Wassertemperaturen noch etwas frisch sind, hinsichtlich der Wassergüte spricht nichts gegen den Sprung ins kühle Nass. Badehose einpacken und ab geht‘s zum Abkühlen an einen der traumhaften Seen in Oberösterreich.

Badegewässer

  • Im Gegensatz zu einem Freibad besitzen natürliche Badegewässer keine chemische Wasseraufbereitung und -desinfektion. Vor allem bei starkem Badebetrieb oder in Bereichen mit einer intensiven Besiedelung durch Wassertiere kann es zu einer bakteriologischen Belas­tung kommen.
  • Ein See ist weniger vor Verunreinigungen aus der Umgebung geschützt. Da­her treten vor allem im Frühsommer oft Ablagerungen von Blütenstaub auf. Auf den ersten Blick können diese wie eine Gewässerverunreinigung wirken. Sie sind jedoch Teil eines natürlichen Kreislaufs.
  • Nach Hochwässern oder bei starken Temperaturschwankungen kann es zu Trübungen und Verfärbungen kommen. Diese sind im Allgemeinen unbedenklich, solange nicht gleichzeitig die hygienischen Parameter erhöht sind.
  • Aus diesem Grund werden an den Badegewässern während der Badesaison regelmäßig Wasserproben entnommen und auf die bakteriologische Belastung hin untersucht. Anhand der Ergebnisse wird eine Einstufung der Badeeignung dieses Gewässers durchgeführt.

Konsumentenzeitung Lust aufs Land, 16.06.2015

Bildquellen

  • Plantschen: OÖ Tourismus/Ralf Hochhauser

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