Vom Apfel zum Essig

Die Essigmacherinnen zeigen, wie man mit Leidenschaft ein Produkt erzeugt und ein Konzept erfolgreich umsetzt.

Saures Erfolgsrezept

„Wir wussten, das wird was“, sagen Eva Eder, Barbara Peterseil und Birgit Strutz. Vor eineinhalb Jahren haben sich die drei Mühlviertlerinnen zusammengetan, um die alte Kunst der Essigherstellung aufleben zu lassen. Seither sind sie die „Essigmacherinnen“. Im Herbst 2015 wurden die ersten Flaschen abgefüllt und Essig in vier Sorten zum Kauf angeboten. Soweit die saure Geschichte in Kurzfassung. Was aber steckt dahinter?

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1. Die Voraussetzung für guten Essig ist qualitätsvolles Obst. Gute Witterung und Pflegemaßnahmen sind dafür entscheidend. Die Essigmacherinnen (siehe Artikel rechts) zeigen, wie wertvoller Apfelessig entsteht. (Fotos: Frau Köppl, Die Essigmacherinnen)

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2. Das Obst wird sorgfältig gewaschen. Blätter oder „schlechtes Obst“ werden aussortiert. (Foto: uschi dreiucker / pixelio.de)

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3. Das Obst wird mit einer Maschine kleingeraspelt. Man nennt es dann die Maische. (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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4. Die Obstmaische wird in einer maschinellen Obstpresse zu Apfelsaft gepresst. In Edelstahltanks wird der Saft schließlich zu Most vergoren. In dieser ersten Gärung wird Zucker in Alkohol umgewandelt. (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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5. Nach etwa sechs Wochen ist der Most fertig. Nur aus gutem Most wird guter Essig. (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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6. Bei der zweiten Gärung wird der Alkohol in Essigsäure umgewandelt. Das dauert zehn bis 20 Tage.(Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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7. Die Essigmacherinnen haben dazu eine Essiganlage, die Temperatur und Sauerstoff regelt. (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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8. Seine eigene Note bildet der Essig während der Lagerung. In Eichenfässern lagert er 1/2 Jahr.(Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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9. Dann kommt es auf das Gespür und Feingefühl der Essiproduzentinnen an. (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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10. Die einzelnen Chargen werden cuvetiert, also miteinander verschnitten... (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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11. ...und verkostet, bis der Essig die richtige Reife und den voll ausgeprägten Geschmack hat. (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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12. Maschinell wird der Essig schließlich abgefüllt und eti-kettiert. (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

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13. Apfelessig gibt durch seinen besonderen Geschmack jedem Salat eine eigene Note. Er ist ein natürliches Produkt. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Äpfel findet man großteils auch im Apfelessig wieder. (Fotos: Frau, Köppl, Die Essigmacherinnen)

Lesen Sie auch den Beitrag „Erst ein guter Essig macht guten Salat“.

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