Wie wird ein Hochbeet gebaut?

Das Hochbeet liegt voll im Trend: Es steigert nicht nur den Ertrag von Gemüse und Kräutern, sondern schont auch den Rücken und erspart lästiges Bücken bei der Aussaat und Pflege der Pflanzen. Wir zeigen, wie man ein Hochbeet aus Holz selber baut.

1. Das sind die Einzelteile des Hochbeets. Beim „Hochbeet-Hans“, Hochbeetbauer aus St. Marien, kann man verschiedene „Sets“ kaufen, je nachdem wie groß und massiv das Hochbeet werden soll.

2. Zuerst wird das „Grundgerüst“ aus Eckleisten und Dielen erstellt. Auf Einhaltung des 90-Grad-Winkels ist hier besonders zu achten. Wenn jetzt ungenau gearbeitet wird, hat man später ein schiefes Hochbeet.

3. Nun werden Reihe für Reihe die „Dielen“ angebracht. Verschraubt wird immer innen, damit von außen nichts zu sehen ist. Die Kanten können dann noch etwas abgeschliffen werden.

4. Damit das Hochbeet auch befüllt seine Form behält, werden Stabilisationsleisten verbaut.

5. Die Noppenfolie dient als Verrotungs-Schutz. Alternativ ist auch ein biologischer Anstrich möglich.

6. Auf der Unterseite des Hochbeetes wird ein Wühlmausgitter angebracht.

7. Eine Aluleiste am Boden schützt vor Verrottung, zusätzlich wird ein Schneckenschutz montiert.

8. Am oberen Ende wird ein Handlauf befestigt. Die versetzten Dielen ergeben eine schöne Optik.

9. Verrottungsmaterial, abgestoche­ner Rasen, Kompost und Gartenerde stehen zum Befüllen bereit.

10. Das Material aus Strauchschnitt, Ästen und dgl. verrottet nach und nach und gibt Nährstoffe ab.

11. Darauf werden der Rasen (mit der Grasseite nach unten), Grobkompost und Erde schichtweise hineingefüllt.

12. Fertig ist das Hochbeet! Und schon können Hobbygärtner und Gemüseliebhaber rückenschonend und bequem Gemüse, Kräuter oder auch Blumen ansetzen.

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Bildquellen

  • Gemüse: Fotolia – hiphoto39

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