Mit Pech zum Glück

Den Beinamen„Heilsam“ trägt das Pechöl nicht von ungefähr. Mario Thauerböck aus Kaltenberg hat das alte Handwerk des Pechölbrennens für sich entdeckt.

Das Pechölbrennen im östlichen Mühlviertel wurde 2013 als traditionelles Handwerk von der Unesco in ihr Verzeichnis als „immaterielles Kulturerbe“ aufgenommen. Das Wissen über das Pechölbrennen im östlichen Mühlviertel ist Jahrhunderte alt und war weit verbreitet. Davon zeugen die mehr als 90 Pechölsteine, die in der Region noch vorzufinden sind. Heute gibt es nur mehr einige wenige Pechölbrenner. In der Volksmedizin war das flüssige Harz ursprünglich weit verbreitet. Heute wird das Pechöl wieder bei kleineren medizinischen Belangen von Tier und Mensch eingesetzt.

Im folgenden Bildstreifen sehen Sie, wie Pechöl mithilfe eines Pechölsteines hergestellt wird.

Bildquellen

  • Pechölbrennen: Lust aufs Land/Anni Pichler